Schattenbilder

Schattenbilde

Handschatten haben viele Menschen bereits in ihrer Kindheit begeistert.
Erinnern Sie sich an die faszinierenden Scherenschnitte und lustige, romantische, furchterregende oder dämonische Schattenbilder an der Wand? Das alte, fast vergessene Handwerk des Scherenschnittes mittels Schere oder Cutter und einem simplen Stück Papier lässt fantasiereiche Kunstwerke wie Tiere, Landschaften oder Menschen entstehen, die durch Lichteinfall Schattenbilder produzieren oder teilweise auch in Schwarz-Weiß-Technik als Licht-und-Schattenbilder hergestellt wurden.

Auch die Fotografie macht sich Licht und Schatten zunutze, um kreative Licht-Schattenbilder zu fotografieren, unvergleichbare und einzigartige Bilder. Wir sehen solche Bilder oder Fotografien häufig auf beeindruckenden Postkarten oder Wandpostern und prämiert in Ausstellungen. Lichtquellen wie Scheinwerferlichter, Halogenspots oder Videoprojektoren werden positioniert, um die Objekte anzustrahlen und entsprechende Schatten zu werfen.

Beim Kreieren von Schattenbildern gilt die Faustregel: Je weiter von der Wand entfernt, desto weniger scharf wird das Schattenbild. Auf diese Weise lassen sich sogar Umrisse von Personen, Tieren oder Objekten nachzeichnen. Kinder spielen oft mit ihrem eigenen Schatten in der Sonne oder experimentieren mit verschiedenen Lichtquellen.

Schatten lassen sich überall erzeugen, sofern eine Lichtquelle vorhanden ist. Veränderungen sind möglich durch Richtungswechsel der Lichtquelle, z. B. seitlich, näher oder von hinten,  sowie durch Positionswechsel, z. B. Bestrahlen von oben oder unten. Schatten verändern nicht nur ihre Größe, ihre Lage und ihre Intensität, sondern bewegen sich sogar. Doppelt beleuchtete Gegenstände werfen zwei Schatten, die man zusammenrücken, überlappen, entfernen oder verdunkeln kann.

Ein laienhaftes Schattentheater kann schnell aus einem einfachen Laken und einer Tischlampe hergestellt werden, dazu einige Papierfiguren auf Stäben und es kann losgehen.